GESCHICHTE BEGINNT JETZT. HISTORY IS NOW.


Nächste Termine:

 

Fr, 18.10. - Sa, 19.10.2019, Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, Berlin-Niederschöneweide,

31. Arbeitstreffen der Ravensbrück-Forschung

 

  • Vortrag Thomas Irmer/Christoph Kopke:  Von Wuhlheide nach Sachsenhausen - Zivile Zwangsarbeiter zwischen Arbeitserziehungs- und Konzentrationslagern

 

 

Fachtagung „Verbotener Umgang“ Zur Geschichte eines NS-Straftatbestandes, Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert, 54421 Hinzert-Pölert

 

  • Vortrag…der Angeklagten musste vor Augen geführt werden, dass sie die Gesetze des Landes zu achten hat, in dem sie als Gast weilt“ – Zur Verfolgung des „verbotenen Umgangs“ zwischen französischen Zivilarbeiterinnen und französischen Kriegsgefangenen in Berlin" 

 


Aktuelles:

 

"Verblassende Narben. Die Spuren der Zwangsarbeit in Berlin",  Reportagen von Christoph Kluge, in: Mehr Berlin, Samstagsbeilage zum Tagesspiegel v.  20. Juli 2019 (im gedruckten Tagesspiegel oder als E-Paper erhältlich) oder hier online.


Satellite Camps:

Die "Satellite Camps"-App ist live!

Satellite Camps - Die Außenlager des KZ Sachsenhausen in Berlin

 

Zwischen 1942 und 1944 transportierte die SS tausende KZ-Häftlinge in KZ-Außenlager im Berliner Stadtgebiet. Die Häftlinge, unter ihnen viele Frauen, mußten Zwangsarbeit für die SS und Rüstungsfirmen leisten: als Bombensucher, beim Bau von Bunkern oder in der Produktion von Kampfflugzeugen.

 

Durch die Errichtung der Außenlager wurde das System der Konzentrationslager bis an die Werkbänke und

vor die Haustür vieler Berlinerinnen und Berliner ausgeweitet. Zu keinem anderen Zeitpunkt waren so viele KZ-Häftlinge im „Alltag“ der Metropole präsent. 

 

In der App werden sechs der 14 Berliner KZ-Außenlager exemplarisch vorgestellt: Lichterfelde, Haselhorst, Schönholz, Moabit und Müggelheim, Neukölln und Schönefeld.

 

Neben der Geschichte der Lager werden Biografien von ehemaligen Häftlinge vorgestellt. In Ausschnitten aus Videointerviews kommen Zeitzeugen selbst zu Wort. Die Standorte der früheren Außenlager werden kartografisch im Berliner Stadtgebiet verortet. 

 

 

Einfach runterladen: 


Neue Veröffentlichung:

 

Thomas Irmer, The German Electrical Industry and Wartime Labour – The Example of “Kabelwerk Oberspree” between the German Colonial Era and World War II, in: Camille Fauroux, Benoît Henriet, Herbert Reinke & Michael Wildt (eds.), ‘Forced and coerced Labour: comparing global conflicts and colonial spaces 1870-1960’, Berlin: Springer (Im Erscheinen)


Portfolio:

 


INDUSTRIE- UND WIRTSCHAFTS-GESCHICHTE


Geschichte der Elektroindus-trie - Das Unternehmen AEG/Telefunken

Forschungen zur Geschichte der Elektroindustrie und über das Unternehmen  AEG/Telefunken sind ein Schwerpunkt meiner Arbeit:

 

AEG/Telefunken in der NS-Zeit

Die AEG vor 1933

 

Vortrag zur Geschichte der Neuen/Nationalen Automobilgesellschaft (NAG)

 

Dienstag, 10. Oktober 2017,

18 Uhr, "Auf vier Rädern aus Oberschöneweide. Zur Ge-schichte der Neuen bzw. Nationalen Automobil-Gesell-schaft (NAG) 1903-1945", Vortrag im Rahmen des Veranstaltungs-programms des Industriesalons Oberschöneweide zu 100 Jahre Peter-Behrens-Bau, Ort: Historisches Geschäftsführer-zimmer der  NAG, 2. OG im Peter-Behrens-Bau, Ostend-straße 1-4, Berlin-Oberschöne-weide

 

Vortrag über Walther Rathenau

Freitag, 29. September 2017, 19 Uhr, Vortrag zum 150. Geburts-tag des Berliner Industriellen, Publizisten und Politikers Walther Rathenau (29.09.1867 - 24.06.1922), Museum Köpenick, Alter Markt. 

 

Wanderausstellung über Emil Rathenau

 

Erinnerung an Emil Rathenau (1838-1915):  Neue Wanderausstellung über Emil Rathenau //  Annäherung an Emil Rathenau" - 12. Industriekulturabend des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs

SOZIAL-GESCHICHTE


Das Arbeitshaus Rummelsburg

 

Bettler, Obdachlose oder Prostituierte, in der NS-Zeit als "Asoziale" verfolgt, sind häufig "Randgruppen der Erinnerung".  18 Biografien von sozialen Außenseitern und politischen Häftlingen aus der DDR-Zeit stehen im Mittelpunkt der Open-Air-Ausstellung und der App des neuen Informations- und Gedenk-ort Rummelsburg.

1879 wurde im Berliner Bezirk Lichtenberg das größte deutsche Arbeitshaus Rummelsburg eröffnet. 1951 wurde es zum zentralen Männergefängnis von Ost-Berlin umgebaut. 

In Ausstellung und App wird daher ein großer Bogen gespannt:  Vom Kaiserreich über die NS-Zeit bis zur Friedlichen Revolution von 1989.  

  

AUFSÄTZE

 

"The detention of social outsiders between social reform, annihilation and custody: The municipal workhouse and prison of Berlin-Rummelsburg from Weimar Republic to GDR",in: Christian G. De Vito, Ralf Futselaar, and Helen Grevers (eds.), "Incarceration and Regime Change. European Prisons during and after the Second World War", New York/Oxford: Berghahn 2017.

 

Rezension:

S. Knapton (2019). Christian G. De Vito, Ralf Futselaar and Helen Grevers, eds, Incarceration and Regime Change: European Prisons During and After the Second World War. European History Quarterly, 49(1), 118–120.

 

 

 „...die sogenannten asozialen Elemente ebenfalls zur Vernichtung reif machen...“ - Das Berliner Arbeitshaus Rummelsburg zwischen Anfang und Ende der NS- Euthanasie, in: KZ Gedenkstätte Neuengamme (Hg.): Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung in Norddeutschland, Heft 17: „Euthanasie“-Verbrechen, Bremen: Edition Temmen 2016  

 

Rezension:

Dietmar Schulze, in: Einsicht 2018. Bulletin des Fritz Bauer Instituts 

 

 

DAS STÄDTISCHE ARBEITS- UND BEWAHRUNGSHAUS RUMMELSBURG IN BERLIN-LICHTENBERG (mit Barbara Reisch und Kaspar Nürnberg)

Link zum Gedenkstätten-Rundbrief NR.  144

 

 

 

WEBSITE DES INFORMATIONS- UND GEDENKORT RUMMELSBURG

 

Informations- und Gedenkort Rummelsburg

 

FLYER des Gedenkortes (siehe unten)

 

Fotos der AUSSTELLUNGSSTELEN  bei Wikipedia

 

AUFSATZ ZUM GEDENKORT 

 

DER GEDENKORT RUMMELSBURG (mit Rainer E. Klemke) Link zum Gedenkstättenrundbrief Nr. 176 

 

 

DIE RUMMELSBURG-APP

 

Die Rummelsburg-App für IOS und Android downloaden.

 

 

INTERVIEW MIT DEM KURATOR

"Die App deckt Bereiche jenseits der Ausstellung ab", auf:  L.I.S.A. - Das Wissenschaftsportal der Gerda-Henkel-Stiftung.

  

 

FACHMEDIEN

"Gefängnisse und ihre Rückkehr in die Gesellschaft. Das Leben nach der Haft" v. Beatrice Härig, in: Monumente. Magazin der Deutsche Stiftung Denkmalschutz.

 

 

ANDERE THEMEN & PROJEKTE

Neues Projekt in der Altmark: Dauerausstellung "DAS  MASSAKER VON GARDELEGEN"


Das Rathaus Tiergarten 1935-1945 - Spuren der Geschichte

 

Ausstellung des Mitte Museums als Teil einer Doppelausstellung im ehemaligen Büro des Bürgermeisters von Mitte, Rathaus Tiergarten, Turmstrasse, 2. OG, werktags 10-17 Uhr.

 

 

 

Zwangsarbeit in Berlin: Die Zeitzeugen-App

 

Fünf Touren zur Geschichte der NS-Zwangsarbeit in Berlin führen durch Bezirke und Kieze der Stadt - zu Fuß, per Fahrrad oder mit der S-Bahn: Vom Brandenburger Tor nach Kreuzberg, vom Bahnhof Zoo nach Schöneweide, vom Potsdamer Platz nach Neukölln oder durch den Wedding. Vor Ort erzählen Zeitzeugen vom "Alltag" der NS-Zwangsarbeit in der größten Rüstungsmetropole Europas.  

 

 

Artikel

"Im Schatten des  Frühlings" von Johannes Ehrmann, in: Der Tagesspiegel v. 30. April 2014.

 

Projektwebsite hier

 

 

APP 

Die Zeitzeugen-App downloaden: IOS oder Android

"Politik des Hasses" - Das "erste anti-semitische Denkmal" Deutschlands 

 

ARTIKEL  

Politik des Hasses. Das "erste antisemitische Denkmal" Deutschlands" im Zehlendorf-Blog des Berliner Tagesspiegels



Neu im Archiv:


Veröffentlichungen/Publications (Auswahl):

 

 

 

 

darin: Thomas Irmer, Die Landeserziehungsanstalt Struveshof in der Zeit des Nationalsozialismus (S. 59-94).

 

 

 

 

darin: Thomas Irmer und Juliana Raupp, "Tummelplatz der Unkultur" - Karl Bücher und die Presse im Ersten Weltkrieg (S. 49-62).

 

 

 

 

 

 

darin: Thomas Irmer, Zwangsarbeit für deutsche Unternehmen und das Ghetto Minsk - Das Beispiel Telefunken (S. 57-76)

 

 

 

 

 

 

 

 

darin: Thomas Irmer, Forced labour for German enterprises and the Minsk ghetto - the case of Telefunken, (p. 54-72.)

 

 

 

 

 

Marcel Tuchman, Nie vergessen. Meine Geschichten vom Überleben und darüber hinaus. Mit einem Vorwort von Deborah E. Lipstadt. Aus dem Englischen von Erica Fischer. Herausgegeben von Thomas Irmer.

 

 

Die Lebenserinnerung von Marcel Tuchman. Überlebender des KZ Auschwitz und dessen Außenlager Bobrek und des KZ Sachsenhausen. 

 

 

 

 

 

 

darin: Thomas Irmer, Katholische Heimerziehung in der Bundesrepublik (S. 163-186).

 

 

 

 

 

darin: Thomas Irmer, The detention of social outsiders between social reform, annihilation and custody: The municipal workhouse and prison of Berlin-Rummelsburg from Weimar Republic to GDR (p. 110-126).

 

 

 

 

 

 

darin: Thomas Irmer, »There is no better cure for the German canker«. Ernst Gustav Preuss und die Lehren aus der deutschen Geschichte (S. 159-168).

 

 

 

...außerdem:

 

 

 

Gilbert Michlin, Paul Schaffer, Henry Leon Schwarzbaum und Marcel Tuchman waren zwischen 17 und 20 Jahre alt, als sie im Vernichtungslager in Auschwitz-Birkenau zur Zwangsarbeit für den Elektrokonzern Siemens ausgewählt und später in das Außenlager Bobrek transportiert wurden.

 

Der Band dokumentiert eine Begegnung der vier Überlebenden mit Spandauer Schülerinnen und Schülern im November 2005.

 

Auf der beigefügten DVD sprechen die jüdischen ehemaligen KZ-Häftlinge in Videointerviews über die Verfolgung.

 

 

 

 

Soll das immer so weitergehen?“ Gespräch mit Thomas Irmer, in: Nea Weissberg-Bob (Hrsg.): "Was ich den Juden schon immer mal sagen wollte..."- Beiträge und Interviews. Mit einem Vorwort von Klaus Schütz, Lichtig Verlag, Berlin 2002, S.170-178.